Kalkprodukte sind ein zentraler Bestandteil der Faseraufbereitung, der chemischen Prozessführung und der Papierveredelung. Sie ermöglichen eine effiziente Rückgewinnung von Chemikalien im Kraftverfahren, stabilisieren den pH-Wert in sensiblen Prozessstufen, und tragen zur Reinigung und Aufbereitung von Prozesswässern bei. Darüber hinaus verbessern Calciumcarbonat-Füllstoffe und Gefälltes Calciumcarbonat (PCC) die optischen Eigenschaften von Papier – wie Weißgrad, Glätte und Opazität – und sorgen für eine gleichmäßige Bedruckbarkeit. Stückkalk oder Branntkalk (CaO), Kalkhydrat (Ca(OH)₂) und Calciumcarbonat (CaCO₃) sorgen für stabile Prozesse, hohe Produktqualität und eine ressourcenschonende Produktion.
Die Kalkprodukte und Füllstoffe der Calmit Unternehmensgruppe sind speziell auf die Anforderungen der Papierindustrie abgestimmt – von der Faseraufbereitung über die Wasserbehandlung bis zur Papierveredelung.
Warum Kalk in der Zellstoff- und Papierindustrie unverzichtbar ist
Im Bereich der Faseraufbereitung und chemischen Prozesse spielt Stückkalk eine zentrale Rolle, da er bei der Kraftstoff-Regeneration – beispielsweise im Kalkbrennprozess des Kraftverfahrens – eingesetzt wird und so die Rückgewinnung von Natronlauge unterstützt. Kalkhydrat übernimmt eine wichtige Funktion bei der Regulierung des pH-Werts in unterschiedlichen Prozessphasen. Dadurch werden stabile Reaktionsbedingungen geschaffen, was wiederum eine gleichbleibend hohe Papierqualität gewährleistet. Kalkprodukte leisten darüber hinaus einen bedeutenden Beitrag bei der Fällung und Reinigung, indem sie gelöste Stoffe wie Phosphate, Schwermetalle und organische Rückstände aus dem Kreislauf entfernen. Dies sorgt für saubere Produktionsprozesse und reduziert die Umweltbelastung. Calciumcarbonat wird als optischer und funktionaler Füllstoff bei der Papierveredelung eingesetzt, um Eigenschaften wie Deckkraft, Weißgrad, Glätte, Druckverhalten und Opazität des Endprodukts zu optimieren. Zudem findet Kalkhydrat Anwendung in der Wasser- und Abwasserbehandlung: Er neutralisiert, fällt und stabilisiert Prozesswässer und trägt so zu einer umweltgerechten und gesetzeskonformen Produktion bei.




















