Beim Bad Ischler Kalkwerk wird auch veredelter Kalk (PCC) produziert.
Die CALMIT GmbH produziert am Standort Bad Ischl mit modernster Technologie und langjähriger Erfahrung Stückkalk, Feinkalk, Kalkhydrat und Steinmehl von qualitativ höchstem Standard. Dafür wurde in den letzten Jahren eine moderne Anlage aus mehreren Produktions- und Lagergebäuden errichtet, in denen zusätzlich zur vorhandenen Produktpalette präzipitiertes Calciumcarbonat (PCC) – auch „gefälltes Calciumcarbonat“ (CaCO3)- hergestellt wird.
Ausgangsstoff für PCC ist natürlicher Kalkstein, der im nahen Steinbruch Starnkogel in höchster Reinheit (98 Prozent) abgebaut wird. Das natürliche Calciumcarbonat wird bei Calmit durch Zugabe von CO2 zu PCC veredelt. Dieses Produkt wird in ganz Europa von der Industrie zur Erzeugung von Pharmazieprodukten, Lebensmitteln, Farbe, Papier, Kunststoffen, Klebstoffen und Dichtmittel verwendet.

CO2 wird im PCC gebunden
Für Calmit hat die Produktionsanlage aber auch einen wichtigen positiven Nebeneffekt: Das CO2, das bei der PCC-Produktion in großen Mengen in den Kalk eingebunden wird, kann aus dem Kalkofen entnommen werden, der das Vorprodukt herstellt. Calmit verbessert seine CO2-Bilanz damit um 30 Prozent.
Das Werk für die PCC-Herstellung ist eines von wenigen in Europa. Damit baut Calmit nicht nur seine Vorreiterstellung in der Kalkproduktion weiter aus, sondern schafft euch weitere Arbeitsplätze für die Region.

