Kalk ist ein bewährter und vielseitiger Rohstoff in der modernen Landwirtschaft. In der Produktion und Anwendung von Agrarprodukten spielt er eine zentrale Rolle – sei es zur Verbesserung der Bodenstruktur, zur Regulierung des pH-Werts, als Calciumquelle in Futtermitteln, zur Geruchsbindung in der Güllebehandlung oder zur Stabilisierung organischer Reststoffe. Kalk verbessert die biologische Aktivität im Boden und unterstützt die Humusbildung. Auf Weiden, insbesondere auf feuchten Weiden, hat Stückkalk eine vorbeugende desinfizierende Wirkung gegen Parasiten von Nutztieren.
Durch gezielten Einsatz von Stückkalk oder Branntkalk (CaO), Kalkhydrat (Ca(OH)₂) und Calciumcarbonat (CaCO₃) lassen sich Erträge steigern, Tiergesundheit fördern und Umweltauflagen effizient erfüllen. Die Kalkprodukte der Calmit Gruppe sind speziell auf die Anforderungen der Agrarwirtschaft abgestimmt und bieten Lösungen für landwirtschaftliche Betriebe, Futtermittelhersteller, Düngemittelproduzenten und Umwelttechnikanbieter.
Vielseitige Anwendungsbereiche für Kalk in der Agrarwirtschaft
Calciumcarbonat spielt eine zentrale Rolle bei der Bodenverbesserung. Neben der Regulierung des pH-Wertes, optimiert es die Bodenstruktur und erhöht dadurch die Verfügbarkeit von Nährstoffen. Darüber hinaus fördert Kalk die biologische Aktivität im Boden und trägt maßgeblich zur Humusbildung bei.
In der Tierernährung dient hochreines Calciumcarbonat als wichtige Calciumquelle in Futtermitteln für Nutztiere und unterstützt damit deren Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Im Bereich der Güllebehandlung und Emissionskontrolle kommt Kalkhydrat zum Einsatz. Er reduziert die Geruchsemissionen und bindet Ammoniak. Somit verbessert Kalkhydrat die Lagerfähigkeit der Gülle. Auch im Pflanzenschutz sowie bei der Düngemittelproduktion werden Kalkprodukte als Trägerstoffe und pH-Puffer verwendet, um die Wirksamkeit und Stabilität der Produkte zu gewährleisten. Bei der Kompostierung und Reststoffbehandlung unterstützt Stückkalk die Hygienisierung und Stabilisierung organischer Reststoffe und trägt so zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft bei.




















